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Video Spezial: Der amerikanische Traum-Burger – was macht den US-Burger so lecker?

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Die USA sind das Land des Burgers schlechthin – keine Nation wird so mit Fast-Food in Verbindung gebracht wie die Amerikaner. Doch obwohl man hierzulande Fast-Food und Burger automatisch gleichsetzt, ist die Burger-Braterei in den Vereinigten Staaten in vielen Staaten Familiensache. Wer einen perfekten Burger verspeisen will geht dort nicht zu McDonalds, sondern in ein Restaurant. USA-Experte Danny Marques Marcalo hat für uns die Faszination Burger in Worte gefasst und erklärt im Video-Spezial wie man zu Hause ohne großen Aufwand annähernd einen Burger von US-Güteklasse kredenzen kann. Von Danny Marques Marcalo

Laut einer Studie der englischen Universität Sheffield haben immer mehr Kinder Angst vor Clowns. Unter anderem soll das an Ronald McDonald liegen. Das Maskottchen der amerikanischen Fast-Food-Kette sei zu aufdränglich, deswegen würden viele Kinder Clowns nicht mehr über den Weg trauen, so die Wissenschaftler. Anstatt den Nachwuchs dazu zu animieren Burger zu essen, schreckt er sie davon ab.

Von wegen Clowns. Der wahre Grund, warum Kinder und auch viele Erwachsene keine Burger essen sind nicht die dämlichen Maskottchen. Es sind die Burger. Wer in Deutschland bei McDonald’s einen Cheeseburger bestellt, bekommt ein Brötchen aus Plastik, eine erst schockgefrostete – und dann gebratene Bulette mit süssem Ketchup und einer Gurkenscheibe. Ekelhaft.

Aber so ist das nunmal. Kommt ja aus Amerika der Fraß, kann ja gar nicht gut sein. Die Amis haben halt keine Essenskultur. Dann doch lieber Eisbein mit Sauerkraut. Wieder von wegen. Ein Jahr war ich in den USA und was ich hier erleben durfte war wirklich eine andere (Burger-)welt. Burger, insbesondere Cheeseburger, werden hier zelebriert. Man glaubt es kaum, aber Fast Food-Ketten sind hier bei weiterm nicht so verbreitet, wie es das gängige Klischee von den fettliebenden USA einem glauben machen will.

Wer einen Burger essen will, geht nicht zu Burger King und Co. Er geht in die Kneipe seines Vertrauens. Man liest sich die Karte, die mindestens zehn Burgervariationen aufweist, durch und entscheidet sich nach reiflicher Überlegung. Burger sind nämlich nicht immer dasselbe, sie sind ein Weg Genuss zu erleben. Egal, wo man in den USA hingeht, sie schmecken immer anders. Der Koch gibt dem Burger seine individuelle Note.

Was man bekommt, kommt nicht in einem herzlosen Karton, sondern ist zur Hälfte in Papier gewickelt, das den Namen und das Eröffnungsjahr des jeweiligen Burgeranbieters bekannt gibt. Serviert wird der Burger in einem Korb, der mit kariertem Papier ausgelegt ist. Zusammen mit gold gebackenen, fast ausschliesslich selbst gemachten Pommes, ergibt sich eine Symphonie der Düfte.

Bevor man in den Burger beißen darf, müssen Vorbereitungen getroffen werden. Es muss Wasser zur Hand sein, zum runterspülen (kein Softdrink, denn die schmecken nach nichts oder nach Zucker und passen nicht zum festlichen Anlass einer Burgermahlzeit). Auch kommt der Burger nicht komplett fertig aus der Küche. Er ist belegt mit der Bulette, das Brot eingerieben mit der Haussoße und angegrillt, damit es kross ist; und der Käse ist zart geschmolzen auf dem Fleisch.

Überhaupt das Fleisch: Manchmal bekommt man Mischungen aus Schweinefleisch und Rind. Schwein, damit die Bulette nicht so trocken ist. Öfter: Rind, das ist allerdings intensiver im Geschmack. Wenn ein Rinderburger dann auch noch mit Knoblach versetzt ist, wird jeder Bissen zur oralen Geschmacksexplosion.

Doch der Burger ist noch nicht fertig. Die Zutaten werden mit im Korb angeliefert. Da wären Tomate, rote Zwiebel (niemals weiß, das ist kulturlos) Gurken und Salatblätter. Man legt nicht einfach alles übereinander, sondern nimmt den Salat in die Hand und formt eine Faust. Dadurch werden die grossen Salatblätter zerkleinert und passen besser ins Brot. Schließlich legt man alles in der Reihenfolge Salat-Tomate-Gurke-Zwiebel auf das Fleisch. Dann Ketchup, nicht viel, man will sein Gegenüber ja nicht vollspritzen. Und dann beißt man rein.

Zu den vielen Klischees über die USA gehört, dass das Land keine Kultur hat. Ja, es gibt keine 800 Jahre alten Gedichte, die keiner versteht, es gibt keine uralten Gebäude, die kaum noch stehen können und die englische Sprache ist auch nicht ihre Erfindung. Wenn es aber um Burger geht, schlingen die Amerikaner ebendiesen nunmal nicht runter, als wenn es kein Morgen gäbe. Sie feiern jedesmal ein Ritual. Da gilt für mich, frei nach dem Motto von McDonald’s: „I’m lovin‘ it“.

One Response to “Video Spezial: Der amerikanische Traum-Burger – was macht den US-Burger so lecker?”

  1. time4usa sagt:

    Viele glauben wirklich immer noch bei McDonalds oder BurgerKing einen richtige Burger zu bekommen. Weit gefehlt. Wir haben auch einen kleinen Beitrag geschrieben was eigentlich einen richtigen amerikanischen Cheesburger so ausmacht. http://www.time4usa.de/bester-cheeseburger/

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